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   14.03.16 16:28
    bitter, aber diese Erfah






Grüße von Sisyphos

Seitdem ich als Lehrer tätig bin, mühe ich mich gegen rechtsextreme Vorurteile und versuche, Schüler mit Fakten und Menschlichkeit vor dem braunen Mob zu retten. Da ich hierbei auch Erfolge erziele, fühle ich mich in meinem Vorgehen bestätigt.

Wenn ich allerdings heute die lokale Presse aufschlage und dort das Interview „Die Belastungsgrenze ist überschritten“ mit einem deutschen Politiker mit scheinbar rechtextremen Tendenzen lese, bin ich erschüttert, womit dieser Rattenfänger (leider wohl erfolgreich) auf Wählerstimmenjagd geht. Seine rechtspopulistische Stammtischfloskel „Wir können nicht die ganze Welt retten.“ kommt leider bei seiner typischen Wählerschaft spätestens bei den allabendlichen Odinstrünken bestens an und alle heben ihren Bragafull, um das Gelöbnis des Abendlandes feierlich zu wiederholen.

Dass seine Aussage komplett falsch ist, ist hierbei vollkommen irrelevant. Auf der Welt sind laut UNHCR fast 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Die allerwenigsten Flüchtlinge schaffen es nach Europa, beziehungsweise wollen gar nicht hierher. 2014 kamen 714.000 Menschen nach Europa. Also bitte: Wer kann behaupten, wir stünden vor der Frage, die ganze Welt aufzunehmen?

Andreas Scheuer. Wer noch?

21.7.15 08:37
 


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